Nationalpark in Castle Valley

Arches-Nationalpark

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8.9/10

Der Arches-Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet im Norden des Colorado-Plateaus am Colorado River nördlich der Stadt Moab im US-Bundesstaat Utah. Er bewahrt die weltweit größte Konzentration an natürlichen Steinbögen (engl.: arches), die durch Erosion und Verwitterung ständig neu entstehen und wieder vergehen. Im Parkgebiet sind über 2000 Arches nachgewiesen.

Das Gebiet wurde 1929 als National Monument unter Schutz gestellt und 1971 zum Nationalpark aufgewertet. Es wird vom National Park Service betreut.

Geographie, Klima und Geologie

Das Colorado-Plateau ist eine Hebung, die als Aufwölbung durch seitlich wirkende tektonische Kräfte entstanden ist. Der Park liegt auf durchschnittlich 1499 m über dem Meer, seine höchste Erhebung ist der „Elephant Butte“ im Osten mit 1696 Metern. Der tiefste Punkt des Parks liegt im Süden am Parkeingang und Besucherzentrum mit 1225 Metern. Der Süden des Parks ist geprägt durch canyon-artige, heute fast das ganze Jahr trockene Wasserläufe, der Rest des Gebietes ist ein Hochplateau, das von mehreren flachen und breiten Tälern durchzogen ist.

Klimatisch ist das Gebiet eine Wüste. Im Sommer können die Temperaturen 40 °C erreichen, während sie im Winter auf bis zu -10 °C sinken können. Schwankungen innerhalb eines Tages von mehr als 25 °C sind keine Seltenheit. Der Niederschlag liegt unter 200 mm im langjährigen Mittel.

Durchschnittstemperaturen und Niederschlagsmengen im 15-Jahresdurchschnitt:

Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jährlich
Max Temp (°C) 5 11 16 21 28 30 37 36 30 23 12 7 21
Min Temp (°C) -8 -3 1 6 11 13 18 18 14 6 -2 -6 6
Niederschlag (mm) 9 12 12 19 14 11 14 23 22 29 17 17 196

Die Steinbögen, wegen denen das Gebiet unter Schutz gestellt wurde und die die Hauptattraktion des Nationalparks darstellen, sind Öffnungen in Felsrippen, die durch Erosion ohne Beteiligung von fließendem Wasser entstehen. Sie sind so von natürlichen Steinbrücken abgegrenzt.

Die hohe Konzentration der Steinbögen im Parkgebiet von 310 km² lässt sich durch die Geologie der Region erklären. Im späten Paläozoikum lag vor etwa 300 Millionen Jahren an der Stelle des heutigen Parks ein mit Salzwasser gefülltes Becken namens Paradox Basin. Im damals heißen und trockenen Klima setzte sich Salz im Becken ab, wenn Wasser verdunstete. Über mehrere hunderttausend Jahre muss das Becken immer wieder mit neuem Salzwasser befüllt worden sein, im Ergebnis bildete sich eine bis zu 1000 m dicke Salzschicht, die von Mergel und Ton durchzogen war. Durch Gebirgsbildung am Ende des Perm vor etwas über 250 Millionen Jahren wurde die Salzschicht mit Sedimenten aus Sanden abgedeckt.

Vor rund 210 Millionen Jahren im frühen Jura wurde es von Sanddünen überlagert, die unter dem Druck späterer Schichten in geologisch langer Zeit zur Schicht des Navajo Sandstein komprimiert wurden. Er ist das älteste im Park aufgeschlossene Gestein. Um 140 mya wurde er wiederum von heterogenen sandigen Sedimenten abgedeckt, die zur Entrada-Sandstein-Formation wurden. Ihre unterste Schicht wird Dewey Bridge Member genannt, darüber liegt der Slick Rock Member und darüber der Moab Member. Aus diesem Gestein erodierten alle Steinbögen des Parks, fast alle liegen in der Slick Rock Schicht. Diese Schicht war mit rund 1600 m jüngerem Gestein überdeckt, das aber im Park vollständig erodiert ist.

Für die Entstehung der Steinbögen ist die Kombination aus unterirdischen Salzlagern, dem heterogenen Sandstein, und der großen Meereshöhe mit extremem Klima verantwortlich. Bereits im Jura verformte sich die Salzschicht unter dem Druck der darüber liegenden Gesteinsschichten plastisch und bildete einen Salzstock. Er wölbte sich an verschiedenen Stellen auf und bildete Antiklinale genannte Hebungen. Die von unten wirkenden Kräfte brachen Spalten in den darüber liegenden Sandstein. Bei gestreckten Antiklinalen verliefen diese Spalten parallel und konnten mehrere Kilometer lang sein.

Als in den letzten 10–5 Millionen Jahren die tektonische Hebung des gesamten Colorado-Plateaus stattfand, beschleunigte sich die Erosion. In der Folge kamen die Entrada- und Navajo-Sandsteine der Oberfläche nahe und in die Spalten drang Wasser ein. Es erreichte den Salzstock und spülte ihn langsam aus. Die durch das Salz aufgewölbten Gesteine verloren ihr Fundament und rutschten entlang den Spalten nach unten. Dadurch brachen am Rand der ehemaligen Antiklinale die Risse auf und die Spalten wurden breiter. Zwischen ihnen entstehen Rippen aus Stein. Im Park liegen zwei solche länglichen Antiklinalen, Salt Valley und Cache Valley, die weit überwiegende Zahl der Arches liegt an ihren Rändern, das Fiery Furnace genannte Gebiet mit den meisten jungen und kleinen Arches in ihrem Schnittpunkt.

  1. Durch den Einbruch der Antiklinalen brachen die durch Hebung entstandenen Risse im Sandstein auf.
  2. Durch Erosion vergrößerte sich die Oberfläche der Risse, wodurch die Erosion noch rascher fortschreiten konnte, so dass lange, rippenartige Strukturen (engl. Finn) entstanden.
  3. Felsen bröckelen ab und durchbrechen die Rippen, in wenigen Fällen entstanden Löcher in den Wällen.
  4. Die so entstandenen Löcher werden durch Wind und Wetter weiter erodiert, Wasser dringt teilweise in den Sandstein ein und sprengt beim Gefrieren weitere Felsen heraus.

Ein Steinbogen entsteht insbesondere da, wo in einer Rippe Sandstein verschiedener Zusammensetzungen übereinander liegen und die untere Schicht weicher ist. Dies trifft häufig auf den Übergang vom Dewey Bridge Member zum Slick Rock Member zu, wenn der weichere Dewey-Sandstein zu bröckeln beginnt. Geschieht dies von beiden Seiten einer Finne und bricht die Dewey-Schicht durch, kann ein Steinbogen entstehen. Als Arch gelten nur solche Öffnungen, deren größter Durchmesser drei Fuß (90 cm) übersteigt.

Ist der Bogen nicht mehr tragfähig, so stürzt er ein. Da der Prozess der Erosion auch heute noch fortdauert, wird dieses Schicksal schließlich jeden Bogen ereilen. Im Park kann man die verschiedenen Lebensstadien an vielen Stellen beobachten. Auf die gleiche Weise entstehen und vergehen auch andere Felsformationen.

Fauna

Allgemeines

Da es sich beim Arches-Nationalpark um einen sehr trockenen, im Sommer extrem heißen und im Winter extrem kalten Lebensraum handelt, sind tagsüber nur wenige Tiere zu beobachten. Die meisten von ihnen sind dämmerungs- oder nachtaktiv und besitzen besondere Anpassungen, die ihnen das Überleben in der Wüste ermöglichen. Nachtaktiv sind etwa die meisten der Kleinsäuger wie etwa die Kängururatten, die Baumratten, Stinktiere, Füchse und Fledermäuse. Unter den Vögeln sind es dagegen nur die Eulen. In der Morgen- und Abenddämmerung sind etwa der Maultierhirsch, die Kojoten, Baumstachler, Audubonkaninchen und der Kalifornische Eselhase sowie viele Singvögel aktiv. Tagsüber beschränkt sich die Aktivität vor allem auf Erdhörnchen und Backenhörnchen, einige Eidechsen und Schlangen, Raben und Adler.

Die Aktivität der Tierwelt ist aber auch den Jahreszeiten angepasst, so sind einige Arten im Winter des Tags aktiv, im Frühjahr und im Herbst in der Dämmerung und im Sommer des Nachts.

Neben den im folgenden dargestellten Tiergruppen gibt es natürlich auch eine ganze Reihe von Insekten, Skorpionen und Webspinnen, die im Arches-Nationalpark leben.

Säugetiere

Rund 50 Säugetierarten kann man im Park beobachten. Das größte dauerhaft im Park lebende Säugetier ist der Maultierhirsch (Odocoileus hermionus). Neben diesen sind die am häufigsten zu beobachtenden Tiere meist kleine Tiere, da diese sich am besten an die im Park herrschenden Klimabedingungen anpassen können. So sind es vor allem Nagetiere, von denen im Park elf Arten nachgewiesen sind. Dazu gehören neben verschiedenen Neuweltmäusen (Cricetidae) wie der Nördlichen Grashüpfermaus (Onychomys leucogaster) auch die Ord-Kängururatte (Dipodomys ordii) und die Apache-Taschenmaus (Perognathus apache), das Colorado-Streifenhörnchen (Eutamias quadrivittatus) und der Weißschwanz-Präriehund (Cynomys leucurus). Auch der Nordamerikanische Baumstachler oder Urson (Erethizon dorsatum) gehört zu den Nagern. Hinzu kommen die beiden Hasenarten Audubonkaninchen (Sylvilagus auduboni) und der Kalifornische Eselhase (Lepus californicus). Mehr als zehn verschiedene Fledermausarten, darunter zwei Bulldoggfledermäuse (Molossidae) sind ebenfalls im Park nachgewiesen.

Als größte Raubtiere des Parks finden sich Pumas (Felis concolor), diese müssen jedoch ihre Reviere oftmals weit über die Grenzen des Parks ausdehnen, um ihren Nahrungs- und Wasserbedarf zu decken. Häufiger sind dagegen der Kitfuchs (Vulpes macrotis) und der Graufuchs (Urocyon cinereoargenteus) sowie der Nordamerikanische Katzenfrett (Bassariscus astutus) und verschiedene Marderarten wie der Amerikanische Dachs (Taxidea taxus), das Langschwanzwiesel (Mustela frenata), der Nordamerikanische Fischotter (Lutra canadensis) sowie der Streifenskunk (Mephitis mephitis) und der Westliche Fleckenskunk (Spilogale gracilis).

Wüsten-Dickhornschafe (Ovis canadensis nelsoni) sind lediglich im Süden des Parks nahe dem Colorado zu sehen. Gelegentliche Besucher sind die Gabelböcke (Antilocapra americana).

Vögel

Vögel sind die am häufigsten zu beobachtenden Tiere im Park. Selbst an den heißesten Tagen im Park kann man Truthahngeier (Cathartes aura), Schwalben und Weißbrustsegler (Aeronautes saxatalis) am Himmel fliegen sehen. 273 unterschiedliche Arten wurden bisher im Park beobachtet, darunter einige Zugvögel und Gelegenheitsgäste.

Eine wichtige Voraussetzung für den Vogelreichtum sind die wenigen Flusskorridore wie der Courthouse Wash, der die Südgrenze des Parks bildet. Im Frühjahr lassen sich hier sogar Kanadareiher (Ardea herodias) beobachten. Fischadler (Pandion haliaetus) und Weißkopfseeadler (Haliaeetus leucocephalus) sowie verschiedene andere Greifvögel sind zu dieser Zeit auch Gäste im Park. Unter den Singvögeln sind vor allem der Azurbischof (Passerina caerulea), der Gelbbrust-Waldsänger (Icteria virens), die Rötelgrundammer (Pipilo erythrophthalmus) und der Schluchtenzaunkönig (Catherpes mexicanus) auffällig.

Im Grasland finden sich Zimtbauch-Phoebetyrannen (Sayornis saya), Schwarzkehlammern (Amphispiza bilineata) und der Westliche Lerchenstärling (Sturnella neglecta). In den Pinyon-Wacholder-Wäldern trifft man auf Nacktschnabelhäher (Gymnorhinus cyanocephalus), den Westlichen Buschhäher (Aphelocoma californica) und den Trauerwaldsänger (Dendroica nigrescens).

Amphibien

Trotz der Wasserknappheit gibt es eine Reihe von Amphibien im Park. Zahlreiche Kröten wie die Rotfleckenkröte (Bufo punctatus) und der New Mexico-Schaufelfuß (Spea intermontana), Frösche (Amerikanischer Ochsenfrosch (Rana catesbeiana), Nördlicher Leopardfrosch (Rana pipiens) und Schluchtenbaumfrosch (Hyla arenicolor)) und auch Tigersalamander (Ambystoma tigrinum) sind im Park heimisch. Ein seltsames Naturereignis findet oftmals am Abend statt, wenn in einer Wüste mehrere Stunden das Konzert von Fröschen und Kröten erklingt. Die Eier werden in Quellen oder in den wenigen, oftmals nur temporär existierenden Wasserläufen in der Gegend von Courthouse Wash abgelegt, wo auch die Kaulquappen heranwachsen.

Reptilien

Im Park leben jeweils neun Eidechsen- und Schlangenarten, die sich vor allem von Insekten und kleinen Säugetieren ernähren. Sie selbst stellen eine wichtige Nahrung für Greifvögel und Raubtiere dar. Sie sind sehr gut angepasst an die Trockenheit und Hitze der Wüste und fallen im Winter bei extremer Kälte in eine Winterstarre.

Die meisten Eidechsen sind tagaktiv und können während dieser Zeit beim Sonnenbad auf flachen Steinen beobachtet werden. Besonders häufig und auffällig sind dabei die Sechsstreifen-Rennechse (Cnemidophorus tigris), der Wüsten-Stachelleguan (Sceloporus magister), der Westliche Halsbandleguan (Crotaphytus collaris baileyi) und der Gemeine Seitenfleckleguan (Uta stansburiana).

Dem gegenüber sind die im Park lebenden Schlangen meistens nachtaktiv. Die Zwergklapperschlange (Crotalus oreganus concolor) ist dabei die häufigste Giftschlange neben der Prärieklapperschlange (Crotalus viridis). Weitere auffällige, allerdings ungiftige Schlangen sind etwa die Gestreifte Peitschennatter (Masticophis taeniatus) oder die Strumpfbandnatter (Thamnophis elegans).

Flora

Allgemeines

Die Flora des Arches-Nationalpark zeichnet sich aufgrund der sehr schwierigen Lebensbedingungen bezüglich der Trockenheit und der extremen Temperaturen durch verschiedene Anpassungen an das Wüstenklima aus. Dabei kann man sie in drei ökologische Gruppen einteilen:

  • Die erste Gruppe umfasst die so genannten drought escapers (etwa: „Dürremeider“). Das sind Pflanzen, die nur dann auftauchen, wenn die Lebensbedingungen optimal sind. Die Samen dieser Pflanzen können jahrelang ruhen bis sie durch Feuchtigkeit zum keimen gebracht werden. In diese Gruppe gehören die meisten Gräser und Wildblumen.
  • Die zweite Gruppe sind die drought resistors (etwa: „Dürrebeständige“). Sie sind durch spezielle Anpassungen in der Lage, der Hitze und Trockenheit zu widerstehen. Sie haben meist sehr kleine Blätter, um sehr wenig Verdunstungsfläche zu bieten. Hierzu gehören die Sukkulenten wie die Kakteen sowie die Yuccapflanzen und Moose, die vollständig austrocknen können ohne dadurch abzusterben.
  • Die drought evaders (etwa: „Dürreflieher“) leben in Habitaten, in denen die Lebensbedingungen nicht so extrem sind. Man findet sie an den Flussläufen oder an beschatteten Plätzen nahe von Quellen.

Neben den klimatischen Bedingungen spielt auch der Boden eine große Rolle und der Bewuchs ändert sich je nach Beschaffenheit des Bodens und seiner chemischen Eigenschaften. So sind tiefgründige, nährstoffreiche Böden meist mit Gräsern bedeckt, sandige und nährstoffarme Böden mit Gebüschen. Die Pinyon-Wacholder-Wälder, die die dominante Florenlandschaft des Arches-Nationalpark sind, finden sich vor allem auf steinigen Böden.

Bäume und Sträucher

Bäume und Sträucher brauchen für ihr Wachstum eine ausreichende Menge Wasser und Nährstoffe. Aus diesem Grunde sind sie in ariden Gebieten wie dem Arches-Nationalpark meistens sehr klein und weit verstreut. Sobald sie sich jedoch einmal etabliert haben, sind sie sehr hartnäckig. Ihre Wurzeln zerklüften den steinigen Boden auf der Suche nach Wasser und Nährstoffen und selbst längere Durstperioden machen vielen Sträuchern wenig aus. Viele der in Wüstengebieten lebenden Bäume und Sträucher werden über 100 Jahre alt.

Zu den häufigsten Sträuchern des Arches-Nationalparks gehören etwa der Mormonentee, der Blackbrush (Coleogyne ramosissima), der Four-Wing Saltbush (Atriplex canescens) und die Cliffrose (Purshia mexicana). Große Teile des Parks beinhalten auch die lockeren Bestände aus Pinyon-Kiefer (Pinus cembroides) und Utah-Wacholder (Juniperus osteosperma), die in Höhen zwischen 1500 und 2000 Metern im Südwesten der USA dominant sind. In höheren Lagen nimmt der Wacholderanteil zu, da dieser dort konkurrenzstärker ist.

Im Bereich der Flusskorridore ist die Artenvielfalt der Bäume am höchsten, da sie hier über reichlich Wasser verfügen. Hier finden sich der Netznervige Zürgelbaum (Celtis reticulata), der Eschen-Ahorn (Acer negundo), die Schmalblättrige Ölweide (Elaeagnus angustifolia, auch „Russian Olive“), Tamarisken (Tamarix parviflora) und Fremont Cottonwood (Populus fremontii). Die Russische Olive und die Tamariske sind in den USA ursprünglich nicht heimisch (Neophyten), jedoch sehr erfolgreich im Bereich der Flussläufe.

Wildblumen, Gräser und Kakteen

Die meisten Blütenpflanzen und Gräser der Wüstengebiete sind einjährige Pflanzen, das heißt, sie keimen, blühen und vermehren sich innerhalb eines Jahres. Besonders in den sehr lebensfeindlichen Wüsten kann sich diese Vegetationsperiode auch sehr stark verkürzen. Viele dieser Pflanzen können als Samen oder Knollen jahrelang im Boden ausharren bis für sie optimale Lebensbedingungen herrschen, etwa nach größeren Regenfällen. Im Arches-Nationalpark treten diese in der Regel in den Monaten April bis Mai auf, können jedoch auch ausbleiben.

Alle Pflanzen müssen außerdem besonders gut an die Hitze und Trockenheit der Wüstengebiete angepasst sein. Die Blütenpflanzen besitzen entsprechend etwa dicke Wachsschichten auf den Blättern und Stämmen sowie sehr kleine Blätter um die Verdunstung zu reduzieren. Das Wurzelwerk ist entweder sehr tiefgründig oder sehr großflächig, um möglichst viel Wasser aufnehmen zu können. Einige Blütenpflanzen wie etwa die Yuccapflanzen, die Nachtkerzen (Gattung Oenothera), der Blaue Stechapfel (Datura meteloides), Wrights Stechapfel (Datura wrightii) und die Sandverbenien (Gattung Abronia ) blühen außerdem nur in den kühleren Abendstunden. Speziell die Yucca-Arten sind in ihrem Lebenslauf sehr eng mit spezifischen Bestäuberarten, in diesem Fall mit den Yucca-Motten, verknüpft.

Gräser finden sich im Arches-Nationalpark überall, wo der Sand mit etwas nährstoffreicherem Boden angesättigt ist. Dabei kann man alle Wüstengräser aufgrund ihrer Wuchsform in zwei Gruppen einteilen: in die Büschel- und die Rasengräser. Zu den Büschelgräsern gehören all jene, die in verstreuten Flecken wachsen, im Arches-Nationalpark etwa das Indianische Reisgras (Oryzopsis hymenoides) und Needle-and-Thread (Stipa comata). Beide sind mehrjährig, wobei vom Reisgras bekannt ist, dass es über 100 Jahre alt werden kann. Unter den Rasen bildenden Gräsern sind Galleta und Blue Grama (Bouteloua gracilis) im Park heimisch, die meistens gemeinsame Flächen bilden und als Nahrung für die Dickhornschafe und Hirsche wichtig sind. Weit verbreitet ist auch die Dach-Trespe (Bromus tectorum), welche im 19. Jahrhundert zufällig eingeführt wurde.

Kakteen sind zum Symbol für die Wüstenpflanzen Nordamerikas geworden. Im Arches-Nationalpark finden sich ebenfalls neun Arten dieser Pflanzengruppe. Sie gehören zu den Sukkulenten und haben verdickte Stämme oder Äste sowie Stacheln oder Schuppen anstatt Blätter. Ihre Oberfläche ist von einem Wachs als Verdunstungsschutz bedeckt. Das Wurzelnetz ist meist flach und breit und so in der Lage, Wasser sehr schnell aufzunehmen. Bei größeren Regenfällen wachsen zusätzliche „Regenwurzeln“, die später wieder verdorren.

Kryptogamen

Der unscheinbarste, zugleich jedoch einer der wichtigsten Bestandteile der Flora sind die Kryptogamen, also sämtliche Moose, Lebermoose und Flechten sowie die so genannten „Kryptobiotischen Krusten“.

Flechten findet man in zahlreichen Arten als bunten Belag auf sehr vielen Steinen, besonders denen, die dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Es handelt sich hierbei um Symbiosen zwischen Pilzen, Grünalgen und Blaualgen, die sehr gut an die Bedingungen in der Wüste angepasst sind. So können sie selbst bei großer Hitze noch Biomasse produzieren (Photosynthese durch die Algen, Schutz und Nährstoffdeckung durch die Pilze).

Moose sind in der Lage, den extremen Bedingungen der Wüste dadurch zu begegnen, dass sie auch lange Zeiten vollständig austrocknen können, ohne dabei abzusterben. So findet man sie beinah in allen Lebensräumen des Parks, vor allem an schattigen Steinen und den Bereichen der Flusskorridore. Dabei ist Syntrichia caninervis die häufigste Art auf den kryptobiotischen Krusten, Grimmia orbicularis macht 80 Prozent des Moosbewuchses an Steinen aus. Lebermoose brauchen dagegen immer Wasser und sind so nur in den Flussbereichen zu finden.

Die kryptobiotischen Krusten stellen in vielen Bereichen des Nationalparks die Lebensgrundlage für alle Pflanzen und Tiere dar. Es handelt sich dabei um einen „lebenden Bodengrund“, der vor allem aus Blaualgen besteht, daneben aber auch Moose, Flechten, Grünalgen, Pilze und Bakterien enthält. Besonders die Blaualgen sorgen für eine Nährstoffanreicherung des Bodens, da sie in der Lage sind den Stickstoff der Atmosphäre in einer für Pflanzen nutzbaren Form im Boden zu fixieren. Daneben halten sie durch ihre Ausläufer den Boden zusammen und schützen ihn so vor Erosion bis in eine Tiefe von 10 Zentimetern.

Geschichte

Frühgeschichte

Erste Spuren von Menschen im heutigen Nationalpark stammen vom Ende der letzten Eiszeit vor über 10.000 Jahren. Die Gegend ist reich an Feuerstein und Chalzedon. Spuren von Ackerbau finden sich jedoch erst 8000 Jahre später. So wurden Reste von Feldern entdeckt, auf denen Mais, Bohnen und Kürbisse angebaut wurden. Hinweise auf menschliche Behausungen aus dieser Zeit fehlen jedoch vollständig. Man vermutet, dass die damalige Bevölkerung in der Nähe von Four Corners, der gemeinsamen Grenze der vier Staaten Arizona, Colorado, New Mexico und Utah unweit des Parks, gewohnt haben und im Arches-Nationalpark nur die Felder bestellten. Die Bevölkerung wird den Fremont People bzw. den Ahnen der Pueblo-Erbauer zugerechnet. Sie wohnten in ähnlichen Bauten, wie sie noch heute in Mesa Verde zu bewundern sind.

Obwohl man keine Behausungen fand, existieren zahlreiche Felszeichnungen aus dieser Zeit. Die Nachkommen der Pueblo-Erbauer wohnen noch heute in Pueblos, zum Beispiel die Hopi-Indianer.

Die Fremont People waren Zeitgenossen der Pueblo-Erbauer und die Unterschiede der beiden Kulturen sind bis heute noch nicht hinreichend erforscht. Beide Kulturen verließen beinahe zeitgleich vor etwa 700 Jahren diese Gegend.

Paiute-Indianer siedelten sich an, jedoch ist der Zeitraum der Besiedlung völlig unklar. Erste Begegnungen mit diesem Stamm gab es im Jahr 1776. Auch fand man Felszeichnungen, die den Paiute zugeschrieben werden, da diese Jagdszenen mit auf Pferden sitzenden Indianern zeigen. Pferde wurden jedoch erst von den Spaniern während der Kolonialisierung eingeführt.

Besiedlung durch Weiße

Die ersten Weißen, die in diese Gegend kamen, waren Spanier. Das erste belegte Datum stammt von dem Trapper Denis Julien. Er hatte die Angewohnheit, seinen Namen und das Datum in den Gebieten, in denen er jagte, in Stein zu kratzen. Der älteste Fund im Park datiert auf den 9. Juni 1844.

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage („Mormonen“) gründete 1855 eine Mission namens Elk Mountain Mission, dem heutigen Moab. Durch zahlreiche Konflikte mit den Ute-Indianern mussten sie ihren Plan jedoch rasch wieder aufgeben. In den Jahren 1880 bis 1890 wurde die verlassene Mission jedoch erfolgreich von Farmern, Trappern und Schürfern besiedelt. Doch nur wenige versuchten, das wüstenartige Gebiet nördlich der Stadt zu besiedeln. Temperaturen bis 40 °C kombiniert mit nur seltenen Wasserstellen ließen dies nicht sehr erfolgreich erscheinen. Dokumentiert ist nur der Bau einer Ranch von John Wesley Wolfe, der 1898 sich in der Gegend des heutigen Delicate Arch Trails niederließ. 10 Jahre später verließ Wolfe seine Ranch wieder und zog in das heutige Ohio.

Bekannt wurde die Gegend durch Loren “Bish” Taylor, der 1911 die Zeitung in Moab übernahm und immer wieder in seiner Zeitung über die Schönheit der Region nördlich von Moab berichtete. Er wurde oft begleitet von dem ersten Arzt in dieser Stadt, John “Doc” Williams. Die Stelle, an der die beiden oft waren und das Gebiet beobachteten, wird noch heute Doc Williams Point genannt.

Die Berichte von Taylor sprachen sich herum, und so schrieb der Goldsucher Alexander Ringhoffer 1923 an die Denver and Rio Grande Western Railroad um dieses Gebiet touristisch zu erschließen. Er begleitete die Verantwortlichen der Eisenbahngesellschaft in dieses Gebiet, welche so beeindruckt waren, dass umgehend ein Projekt gestartet wurde, um durch die Unterschutzstellung des Gebietes Touristen anzuziehen, die die Bahnlinie besser auslasten würden.

Geschichte des Parks

Ausgehend von den Plänen der Eisenbahngesellschaft erklärte am 12. April 1929 Präsident Herbert Hoover die Region zum National Monument, um die vielen Naturwunder unter Schutz zu stellen. Am 25. November 1938 vergrößerte Franklin D. Roosevelt das Gebiet. In den Jahren 1960 und 1969 wurde der Park nochmal vergrößert und am 12. November 1971 von Richard Nixon zum National Park benannt. 1998 fand unter Bill Clinton eine erneute kleine Erweiterung statt.

Bis in die 1960er Jahre war das damalige National Monument kaum erschlossen. Der Schriftsteller Edward Abbey arbeitete mehrere Sommer als Ranger im Gebiet und schrieb über seine Erfahrung von Wildnis das für die amerikanische Naturschutzbewegung einflussreiche Buch Desert Solitäre (1968). Es endet mit der Erschließung des Schutzgebietes für den Tourismus im Rahmen der Mission 66 des National Park Service, bei der anlässlich des 50. Gründungsjahres des Dienstes rund eine Milliarde Dollar für Infrastruktur und touristische Einrichtungen in Parks ausgegeben wurde.

Der Nationalpark heute

Sehenswürdigkeiten

Der Delicate Arch (Höhe: 14 Meter) ist ein alleinstehender, sehr bekannter Bogen. Ein Abbild findet sich unter anderem auf den KFZ-Kennzeichen des Bundesstaates Utah. Er befindet sich im östlichen Teil des Parks (), 2,5 km von der Wolfe-Ranch entfernt (ca. 1 Stunde Fußweg). Frank Beckwith, der Führer der Arches National Monument Scientific Expedition gab 1933 dem Bogen seinen jetzigen Namen. Der Bogen war zu dieser Zeit kein Bestandteil des Parks bis zur Vergrößerung 1938. Um 1950 sollte der Bogen mit einer Art Plastiküberzug versehen werden, um ihn vor weiterer Erosion und Zerstörung zu bewahren. Doch der National Park Service besann sich auf seine ursprünglichen Ziele, die Natur vor den Menschen zu schützen und vor dessen Einfluss zu bewahren, ansonsten aber die Natur sich selbst zu überlassen.

Die Three Gossips (drei Klatschbasen) sind als erste markante Felsgruppe nach der Einfahrt in den Nationalpark links der Straße zu sehen.

Der Babel Tower befindet sich im Süden des Parks direkt gegenüber der Three Gossips und war gemeinsam mit selbigen vor einigen Jahren auf einem Marlboro-Plakat zu sehen.

Der Sheep Rock am Ende einer Felswand sieht wie ein Widder aus und ist wahrscheinlich der Überrest eines zusammengebrochenen Bogens.

Der Balanced Rock ist ein großer Felsen, der auf einer Felsnadel „balanciert“. Er liegt in der Nähe der Straße und kann auf einem 0,5 km langen Weg zu Fuß umrundet werden.

Double Arch besteht aus zwei großen Bögen, die beinahe rechtwinklig zueinander stehen. Er ist kurz in den Filmen Indiana Jones und der letzte Kreuzzug und Hulk zu sehen.

Der Skyline Arch liegt fast am Ende der Straße. Als im Jahre 1940 ein Felsen aus dem Bogen brach, verdoppelte sich dadurch die Größe seiner Öffnung.

Der Landscape Arch ist mit 92 Metern Spannweite einer der größten Bögen der Welt. Am 1. September 1991 brach ein Felsblock von 18 Meter Länge, 3,40 Meter Breite und 1,20 Meter Dicke aus der Unterseite des Bogens. Seitdem ist er an seiner dünnsten Stelle weniger als drei Meter dick.

Der Partition Arch liegt einige hundert Meter hinter dem Landscape Arch. Er besticht nicht durch seine Größe (im Vergleich zu den anderen Bögen im Park ist er eher klein), sondern durch die spektakuläre Panorama-Aussicht auf die La Sal Mountains, die man von dort hat.

Der Double-O-Arch besteht aus zwei übereinander liegenden Bögen. Er ist nur über einen langen ungesicherten Felsgrat im letzten Teilstück des Weges zu erreichen. Die Wanderung dorthin ist daher nur bei guter Kondition und ausreichender Zeit und Wasservorräten zu empfehlen.

Der Wall Arch, zwölftgrößter Bogen des Parks und direkt am viel begangenen Devils Garden Trail gelegen, brach zwischen dem 4. und 5. August 2008 zusammen.

Verwaltung

Das Schutzgebiet steht vollständig im Eigentum der US-Bundesregierung und wird durch den National Park Service verwaltet, einen Behörde unter dem Dach des US-Innenministeriums. Die Parkverwaltung beschäftigt eigene Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen und teilt sich weitere mit geografisch und thematisch benachbarten Schutzgebieten. Zusammen mit externen Forschungseinrichtungen finden kontinuierliche Biomonitoring-Programme statt und werden Bedrohungen für den Nationalpark untersucht.

Schutzstatus

Arches-Nationalpark ist im nahezu unberührten Naturzustand, so dass nur geringe Maßnahmen erforderlich sind. Entlang dem Colorado River und dem nur jahreszeitlich Wasser führenden Salt Creek im Süden und Osten des Parks sind Tamarisken in das Schutzgebiet eingewandert. Sie werden etwa seit der Jahrtausendwende mit mechanischen Mitteln bekämpft, weil sie den Wasserhaushalt der Wüstenböden stören. Der Nationalpark ist Mitglied in der Dark Sky Coalition einem Zusammenschluss zur Untersuchung und Bekämpfung der Lichtverschmutzung des Nachthimmels durch künstliche Beleuchtung in benachbarten Orten. Der Arches-Nationalpark gehört aufgrund der Höhe und der Trockenheit, sowie der Entfernung von Bevölkerungszentren zu den Orten mit dem dunkelsten Nachthimmel, wo in der Folge besonders viele Sterne sichtbar sind. Dieser Status ist durch Bevölkerungswachstum in Moab und Umgebung, sowie Partikel in der Luft durch Kohlekraftwerke der Umgebung gefährdet.

Als Bedrohung gelten Planungen für den Bau eines weiteren Kohlekraftwerks in Sigurd und die Erschließung von Flächen im Umfeld des Parks für die Prospektion nach Erdöl, Erdgas und Uran. Das umgebende Land wird vom Bureau of Land Management verwaltet, wie der National Park Service eine Behörde unter dem Dach des US-Innenministeriums, deren Aufgabe vorwiegend in der wirtschaftlichen Verwertung von Flächen im Bundesbesitz liegt. Die beiden Behörden streiten über die Nutzung der Flächen und die davon ausgehenden Gefahren für den Nationalpark.

Tourismus

Der Park wird durch eine Stichstraße erschlossen, von der wiederum Abzweigungen zu mehreren herausragenden Gebieten führen. Die bekanntesten Arches sind durch kleine Wanderwege von den Straßen zu erreichen, der Devils Garden mit der größten Konzentration markanter Bögen ist durch einen knapp zehn Kilometer langen Wanderweg erschlossen.

Der Park hat keine ausgewiesenen Wanderwege (Trails) im Hinterland, so dass Wanderungen abseits der Hauptrouten nur für Besucher in Frage kommen, die gute Kenntnis in Navigation und Erfahrung in Wüsten haben. Eine Anmeldung am Besucherzentrum ist erforderlich. Für das unerschlossene Fiery Furnace-Gebiet im Zentrum des Parks werden von Februar bis Oktober täglich geführte Wanderungen angeboten. Aufgrund der besonderen Empfindlichkeit der dortigen Felsstrukuren brauchen Besucher für den Zugang zur Fiery Furnace auf eigene Faust eine gesonderte Genehmigung, die ebenfalls im Besucherzentrum eingeholt werden kann. Dabei bekommen die Besucher eine Einweisung in das Verhalten im brüchigen Sandstein. Freiklettern im Park ist grundsätzlich erlaubt, ausgeschlossen davon sind seit 2006 alle Arches und Natural Bridges, die auf den amtlichen Karten einen Eigennamen haben, sowie einige individuell gesperrte Formationen. An ihnen ist das Klettern und Abseilen zum Schutz der Landschaft verboten.

Am Ende der Parkstraße liegt ein kleiner Campingplatz mit 52 Stellplätzen und geringem Komfort. In Moab und Umgebung stehen Unterkünfte aller Klassen zur Verfügung.

Literatur

  • S. W. Lohman: The Geologic Story of Arches National Park. Geological Survey Bulletin No 1393, United States Geological Survey, 1975 (auch online: Geologic Story)
  • Eugene P. Kiver, David V. Harris: Geology of U.S. parklands. John Wiley and Sons, 1999, ISBN 0471332186
  • David W. Johnson: Arches. KC Publication, Las Vegas, 1987, ISBN 0-88714-002-5
  • Edward Abbey: Desert Solitaire – A Season in the Wilderness. New York, McGraw-Hill, 1968
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Tipps & Hinweise
Anordnen nach:
Toby Kuhn
24. June 2010
Totally worth the hike. Go at sunset if you can. Take lots of water.
Erik Granlund
22. June 2013
Bring a ton of water. Lots of uphill portions.
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1.4 km von Delicate Arch Trail, Moab, UT 84532, USA

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Öffnungszeiten
Wed 7:00 AM–8:00 AM
Thu 8:00 AM–1:00 PM
Fri 11:00 AM–9:00 PM
Sat 8:00 AM–9:00 PM
Sun 10:00 AM–3:00 PM
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